Wie Ihnen Werkzeugmanagement zu stabilen Prozessen verhilft

Holger - 13.7.2020

Ungeplante Stillstandszeiten, lange Rüstzeiten, Qualitätsprobleme, um nur einige zu nennen, sind unterschiedlichsten Instanzen in einem produzierenden Unternehmen ein Dorn im Auge. Um planbare und effiziente, aber vor allem stabile Prozesse sicherstellen zu können, darf ein bedarfsgerechtes Werkzeugmanagement nicht fehlen.

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Doch eine bedarfsgerechte Auswahl ist nicht immer einfach: Ab wann und ab welchem Umfang für welches Einsatzgebiet macht es Sinn, wo ist der ROI, wie erweiterungsfähig sind die Systeme, welche Schnittstellen müssen beachtet werden u.v.m. Um eine sinnvolle Lösung definieren zu können, gilt es, vorab eine Vielzahl an Detailfragen zu klären sowie exakte Daten zu erheben.

Hierzu haben wir uns basierend auf unseren Projekterfahrungen Gedanken gemacht und diese in unserem „Baustein Werkzeugmanagement“ zusammengefasst.

Was es dabei zu beachten gilt, wollen wir in diesem Artikel näher beleuchten.

 

Schaffen Sie definierte Bestände an WErkzeugen, Vorrichtungen und Ersatzteilen

Um es den Bereichen Beschaffung und Produktion so einfach wie möglich zu machen, werden Werkzeuge und Ersatzteile oft in großen Stückzahlen beschafft, um so möglichst lange einen Lagerbestand zu sichern. Die Ergebnisse zahlreicher 5S-Workshops belegen, dass einzelne Bereiche oder Mitarbeiter zusätzlich oft nicht unerhebliche „Schwarzbestände“ vorhalten.

Um sich selbststeuernde Regelkreise zu etablieren und Effizienzverluste in der Produktion zu vermeiden muss sichergestellt sein, dass auf Grundlage einer aktuellen Datenbasis stets die passende Menge an vorab definierten Beständen bevorratet werden. Ein darauf ausgelegtes Werkzeugmanagement bewahrheitet sich hier als die passende Strategie. Als additive Benefits erzielen Sie im Handumdrehen eine Reduzierung Ihres „Working Capital“ und ermöglichen eine auf realen Zahlen basierende Nachkalkulation der Werkzeug- und Ersatzteilkosten.

 

Agieren Sie präventiv statt reaktiv

Ungeplante und kurzfristige Ausfälle in der Produktion verringern die Effizienz. Des Weiteren wirken sich als nicht geplante und nicht budgetierbare Sonderposten negativ auf das Betriebsergebnis aus. Von ungeplanten Überstunden bis hin zu Sonderfahrten zur kurzfristigen Materialbeschaffung können wegen reaktiver Werkzeuginstandhaltung, -Wartung, -Verschleiß etc. ungeplante Mehrkosten anfallen. Auf die Auswirkungen langer Lieferzeiten für Spezialwerkzeuge und Sonderteile muss hier nicht gesondert eingegangen werden.

In Bezug auf Ihre KPIs, wie zum Beispiel die OEE, erzielen Sie deutliche Verbesserungen, wenn Sie aus der Reaktion in die Position des präventiven Agierens kommen.

 


Informationen zum Thema SafeZone und wie Sie ganz einfach im Büro, in der Produktion etc. einen "gesunden" Abstand halten können, erfahren Sie auf unserer Homepage.

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Robust, stabil und somit planbar

Verlässlichkeit und Preisstabilität werden in Verbindung adäquater Bestände immer wichtiger und sind auch ein Gradmesser für Ihre Belastbarkeit im Gesamtsystem. Um sich hier von der Konkurrenz abzuheben, benötigen Sie eine hohe Datentransparenz: Diese prozessbezogenen Daten können Sie durch ein reibungslos funktionierendes Werkzeugmanagement abbilden und den Abteilungen wie Planung, Einkauf der Qualität zur Verfügung stellen und so weitere mögliche Synergieeffekte erzielen.

 

Kommunizierende Werkzeuge zur Erhöhung der Wertschöpfung

Die stetige Weiterentwicklung im Bereich der Digitalisierung bietet unzählige Ansätze, wie Sie über Ihre Werkzeuge und Vorrichtungen zusätzliche Daten generieren, und dadurch eine noch höhere Transparenz in Ihrem Gesamtsystem erzielen. Diese ist notwendig, um das präventive Handeln zu verbessern und so die Wertschöpfung weiter zu erhöhen.

Die diversen Anbieter und Hersteller solcher Digitalisierungslösungen bieten eine Vielzahl an Möglichkeiten, wie sich diese in Ihre IT-Welt integrieren lassen.

 

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann kontaktieren Sie uns!

 


 

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