Wie Ihnen die Digitalisierung hilft, die Inbound-Logistik effizienter zu gestalten

Benjamin - 19.3.2020

Verantwortliche in SCM & Logistik sind derzeit wahrlich nicht zu beneiden: Auf Herausforderungen wie die Individualisierung der Kundenanforderungen, die Verkürzung der Produktlebenszyklen und die weiter fortschreitende Globalisierung sind die meisten Lieferketten in ihrer heutigen Konfiguration nur unzureichend vorbereitet. Besonders auf der Inbound-Seite sind aktuelle Supply Chains durch mangelnde Transparenz und hohe Prozesskosten geprägt.

Smiling manager using digital tablet during busy period in a large warehouse

All diese Herausforderungen in Summe sind schon ein ziemliches dickes Brett, das es erstmal zu bohren gilt. Und dann müssen – bei spürbar eingetrübten Wirtschaftsaussichten – nun auch noch Kosten eingespart und Effizienzpotenziale in SCM und Logistik erschlossen werden.

Aber es gibt auch gute Nachrichten: Konzepte zur Digitalisierung und Vernetzung warten nur auf ihren Einsatz!

Was es dabei zu beachten gilt, wollen wir in diesem Artikel näher beleuchten:

 

The struggle is real – woran es in den meisten Fällen mangelt

Wenn Sie der Meinung sind, in Ihrer Inbound-Logistik läuft alles wie geschmiert und alle Prozesse sind bis in die letzten Spitzen auf Effizienz getrimmt, dann können wir Ihnen nur gratulieren. Aber seien Sie ehrlich – gibt es nicht immer etwas, das man noch besser machen könnte?

Unsere Erfahrung jedenfalls zeigt: In der Steuerung der Inbound-Logistik liegt noch so manches Potenzial vergraben.

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Hier nur mal drei Beispiele:

  • Bestellabwicklung: Sicher ist heute eine Vielzahl von Lieferanten direkt über EDI angebunden und die Bestellung bei Lieferanten läuft weitestgehend automatisiert. Aber viele Lieferanten sind dazu nicht in der Lage und treiben den Aufwand in Ihrer Beschaffung in die Höhe. E-Mail, Telefon und selbst das Fax kommen hier dann zum Einsatz.
  • Produktionsfortschritt: Wissen Sie heute ad-hoc, wie weit die Produktion Ihrer Bestellung fortgeschritten ist und ob die geforderte Menge zum Zieltermin bei Ihnen sein wird? Vermutlich nicht. Die Konsequenz sind dann meist böse Überraschungen und teure „Feuerwehr-Aktionen“.
  • Dokumenten-Handling: Wer einen Container von Shanghai bis auf die Schwäbische Alb schicken will, hat eine ganze Menge Papierkram zu erledigen. Schließlich sind neben Ihnen und Ihren Lieferanten ja auch noch Spediteure, Reedereien und Zoll-Broker beteiligt. Wer es nicht schön wenn dies alles über eine für alle zugängliche Plattform ablaufen würde?

 

Mit Cloud-Lösungen auf Wolke 7

Wenn Sie sich die ideale Steuerung Ihre Inbound-Logistik wünschen dürften, wie würde diese dann aussehen?

Wir hätten da einen Vorschlag für Sie:

  • Sie sehen alle Ihre Bestellungen und deren Status in einer Übersicht
  • Ihre Mitarbeiter können mit einem Blick die kritischen Fälle identifizieren und sich darum kümmern
  • Wenn es zu Abweichungen kommt können Sie frühzeitig reagieren und mögliche Alternativen abstimmen
  • Mit Ihren Lieferanten und Speditionen kommunizieren Sie zentral über eine Plattform – selbst mit kleinen Lieferanten ohne EDI-Anbindung
  • Alle relevanten Dokumente sind zentral abgelegt und für alle Partner verfügbar

Kurzum: Sie haben einen messbaren Effizienzgewinn in der Abwicklung und die erhöhte Transparenz in der Inbound-Logistik bietet dem gesamten Unternehmen Zusatznutzen.

 

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Wie das geht? Das Zauberwort heißt „cloud-basierte Plattform“. Diese Technologie ermöglicht Ihnen eine schnelle und kostengünstige Vernetzung mit Ihren Lieferanten und ermöglicht Ihren Mitarbeitern somit effiziente Prozesse sowie eine erhöhte Transparenz.

 

Drei Säulen für die Digitalisierung Ihrer Inbound-Logistik

Eine Digitalisierungslösung ist immer nur so gut wie der Prozess und die organisatorische Struktur die Ihr zu Grunde liegt. Wenn, wie in der Inbound-Logistik, auch noch externe Partner wie Lieferanten und Spediteure ins Spiel kommen, gilt es hier insbesondere auch noch den Faktor der Kollaboration zu berücksichtigen.

Wenn Sie daher Ihre Inbound-Logistik zielführend digitalisieren wollen, gilt es aus unserer Sicht drei wesentliche Säulen zu betrachten:

 

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  1. Strukturen & Prozesse: Durchleuchten Sie Ihre Prozesse der Planung und Steuerung sowie deren organisatorische Struktur. Erfolgsfaktoren für schlanke und effiziente Prozesse sind klar geregelte Schnittstellen und die Kommunikation auch über Abteilungsgrenzen hinweg.

 

  1. Kollaboration & Vernetzung: identifizieren Sie zunächst Ihre wichtigen und kritischen Partner in der Lieferkette. Erarbeiten Sie dann Konzepte wie Sie enger zusammenarbeiten können und wie Sie beide Nutzen daraus ziehen können.

 

  1. IT als Enabler: Erst im letzten Schritt machen Sie sich dann Gedanken welche IT-Lösung die beste Lösung für Sie darstellt. Sie bildet dann den zentralen Knotenpunkt zwischen Ihren System und Prozessen sowie Ihren Lieferanten.

 

How to get started

Aller Anfang ist schwer und an welchem Ende man nun als erstes ziehen soll, ist nicht immer ganz einfach zu beantworten. In den meisten Fällen hilft ein strukturiertes Vorgehen dabei, die anstehende Herausforderung in mundgerechte Stücke zu schneiden.

Wir empfehlen unseren Kunden daher meist in mehreren Phasen vorzugehen. Schritt für Schritt von der ersten Standortbestimmung bis zum Proof-of-Concept und im Anschluss dann dem Roll-out. Das hilft dabei den „roten Faden“ nicht zu verlieren und minimiert das Risiko sich in eine Sackgasse zu verirren.

 

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Am Anfang Ihrer Überlegungen sollte immer eine initiale Standortbestimmung stehen. Machen Sie sich zu Beginn des Projekts Gedanken wo Ihr Unternehmen steht, welche Herausforderungen Sie in Zukunft erwarten, welche Schwachstellen Ihnen schon bekannt sind und wo Sie Potenziale sehen. Diese Bestandsaufnahme gibt Ihnen dann wertvollen Input um die weiteren Phasen richtig planen zu können.

Was nun einfach klingt, fällt in der Praxis oft schwer. Vielleicht fehlt manchmal einfach nur die Zeit, vielleicht ist der Blick durch das Tagesgeschäft oft aber auch zu sehr eingeengt. Was hilft ist oftmals ein Impuls von außen.

Zögern Sie also nicht uns zu kontaktieren, um ein unverbindliches Gespräch zu vereinbaren. Gerne stellen wir Ihnen unser Portfolio und unsere Methodik näher vor. Nähere Infos zu unseren Ansprechpartnern finden Sie auf unserer Homepage.

Eine Zusammenfassung der Gestaltungsfelder und unserer Vorgehensweise finden Sie auch in unserem TMG IMPULS „Digitalisierung und Vernetzung der Beschaffung“ den Sie hier herunterladen können.

Wenn Sie Erfahrungsberichte und Success Stories aus erster Hand erfahren möchten, empfehlen wir Ihnen unser jährlich stattfindendes Stuttgarter Supply Chain Executive Forum. Eine Zusammenfassung der letzten Veranstaltung und Informationen zum anstehenden Forum finden Sie hier.