TMG, wir haben ein Problem!

Dirk - 03.05.22 16:53

Wenn uns nicht der Einkauf anruft, dann die Logistik – in dem Moment ist eine Sache klar: nämlich, dass nichts klar ist. Nicht nur die Transparenz über Daten und Vorgehensweise fehlt, sondern meist auch die Nerven und die Ruhe, das Ganze strukturiert anzugehen.

Das ist der Zeitpunkt, an dem die TMG-Taskforce ausrückt.


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Auch wenn unser Kunde schon eine Taskforce eingerichtet hat, sammeln wir erst einmal alle losen und scheinbar festen Enden auf und stellen fest, dass ein mehr oder weniger heilloses Durcheinander herrscht. Mit viel Geduld hinterfragen wir alles und jeden, um schnellstmöglich auf den Kern der Ursache zu kommen. Sollte eine Taskforce nötig sein, es aber noch keine geben, wird umgehend eine gebildet. Wenn eine Taskforce vorliegt, passen wir diese bei Bedarf an, so dass sie optimal zum Problem passt.

 

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Ein Kunde hat einmal zu mir gesagt, dass Taskforce doch nur Projekt­management wäre. Daraufhin habe ich erwidert, dass bei uns Projekte geplant ablaufen, denn die Taskforce würde nicht Taskforce heißen, wenn es nur Projektmanagement wäre. Hier geht es nämlich vielmehr darum, dass eine Aufgabe oder ein Problem, welches vielleicht vor wenigen Minuten noch bestand, nun neu beschrieben und definiert wird. Das heißt: Man darf nicht überdrüssig werden, auch wenn sich ein Thema hundertmal ändert. Hier benötigt man nicht nur Nerven aus Stahl, sondern auch eine Flexibilität, wie sie noch nicht einmal ein Kunstturner an den Tag legt.

Wenn ich morgens um 07:00 Uhr mein erstes Stand-up-Meeting habe, weiß ich noch lange nicht, was an diesem Tag alles an Überraschungen hereinschneien wird. Es gibt Themen, die hoch eskaliert werden, um sich Stunden später in Wohlgefallen aufzulösen und im gleichen Moment fällt ein Thema vom Himmel, mit dem keiner gerechnet hätte.

Hier ist schnelle Kommunikation, ein freundliches Miteinander trotz hektischer Zustände und eine gute Übersicht und Dokumentation, auf die alle Zugriff haben, der wesentliche Bestandteil. Eine weitere Eigenschaft, die man mitbringen sollte, ist Hartnäckigkeit. Ich sage meinen Kollegen immer – dranbleiben, dranbleiben, dranbleiben – selbst, wenn es nur die Telefon­zentrale des Lieferanten ist. Nicht lockerlassen, bis man die Information hat, die man benötigt.

 

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Noch eine Sache: Man darf nie die Power des Teamspirits unterschätzen. Die kann sowohl gegen einen als auch mit einem sein. Hier ist das notwendige Fingerspitzengefühl gefordert, die Keyplayer zu erkennen und mitzunehmen, um sie als Multiplikatoren in der Organisation zu nutzen. Wenn alle im Taskforce-Fieber sind, werden ungeahnte Kräfte und Möglichkeiten frei. Nur dies bringt eine Taskforce zum Erfolg. Diesen zu Taskforce-Junkies gewordenen Haufen unter Kontrolle zu halten, bedarf es eines sehr erfahrenen Taskforce-Leiters. Jeder, der von uns eine Taskforce geleitet oder in einer mitgearbeitet hat, kommt von diesem Taskforce-Trip nicht mehr herunter und kann sich unmöglich ein Leben ohne Taskforce vorstellen. Obwohl wir die Feuerlöscher sein sollen, brennen wir an beiden Enden, aber auch diesen Effekt nutzen unsere Kollegen von der Feuerwehr: Feuer gegen Feuer.

Wir werden zu den unterschiedlichsten Einsatzfällen gerufen, ob es mal eine Maschinen­beschaffung ist oder eine Rohstoffverknappung oder ein ausgefallener Lieferant oder es hängt bei der Produktionsverlagerung oder das Rollout ist schiefgelaufen oder, oder, oder. Interessant ist aber immer wieder, dass die Herausforderungen die gleichen bleiben. Dabei können wir unsere Expertise von Einsatz zu Einsatz immer weiterentwickeln und vertiefen. Und mit jedem weiteren Einsatz lernen nicht nur wir, sondern auch Sie dazu.

Also scheuen Sie sich nicht uns anzurufen und zu sagen: „TMG, wir haben ein Problem!“

 

 


 

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