Kosten- und Effizienzpotenziale heben – Drei Optimierungsschritte in der Produktionsversorgung

Stefan - 28.2.2020

Die heutigen Herausforderungen aus Flexibilitätstreibern und Effizienztreibern gehen auch an der Produktionsversorgung nicht spurlos vorüber.

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Es war für einen Projektleiter nie schwieriger, eine kostenoptimierte Logistik mit einer trotzdem bedarfsgerechten und flexiblen Produktion in Einklang zu bringen. Wesentlich für diese Betrachtung ist immer, das Gesamtoptimum im Auge zu behalten. Silodenken wird Sie an dieser Stelle nicht weiterbringen.

 

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Wie können Sie nun dieses Ziel unter Berücksichtigung aller äußeren Treiber umsetzen?

Die folgenden Arbeitspakete und Fragestellungen sollten Sie auf dem Weg zur Lösung berücksichtigen:

  1. Ableitung von Zielen
    1. Welche Anforderungen werden von außen an meine Produktionsversorgung gestellt?
    2. Welche Ziele verfolge ich, um die Produktionsversorgung zu optimieren?
    3. Welche Fragestellungen beschäftigen mich in der Zukunft?

 

  1. Betrachtungsrahmen definieren
    1. Wo beginnt und endet der Prozess zur Erreichung eines Gesamtoptimums?
    2. Welche Bereiche muss ich zu meinen Überlegungen miteinbeziehen?
    3. Welche Rahmenbedingungen, z.B. Budget, Personalkapazität, kann für die Optimierung bereitgestellt werden?

 

  1. Stellhebel ansetzen
    1. Ist die Strategie und Organisation richtig angepasst?
    2. Sind die Strukturen und Prozesse die Richtigen?
    3. Welche Technologien und Systeme benötige ich?

 

Ableitung von Zielen – wo fange ich an?

Die Ableitung von Zielen ist ein sehr individuelles Verfahren. Einerseits haben Sie Themen, die der Kunde (die Produktion) ständig von Ihnen erwartet. Andererseits möchten Sie auch Ihren Ansprüchen gerecht werden und unternehmerische Ziele erfüllen. Zudem kommen häufig aktuelle Themen auf den Tisch, die betrachtet werden müssen. Damit hätten Sie alle Umfänge für den IST-Zustand erfüllt. Dennoch dürfen Sie die zukünftigen Betrachtungen nicht außer Acht lassen. Denken Sie insbesondere an:

  • Strategien und Visionen des Unternehmens (z.B. Produktportfolio, Wachstum…)
  • Markteinflüsse und Hypertrends (z.B. SC-Transparenz, Materialverfügbarkeit…)
  • Rechtliche Anforderungen (z.B. zusätzliche Exportpapiere, Arbeitssicherheit…)

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Betrachtungsrahmen definieren – wie gehe ich vor?

Der Betrachtungsrahmen ist so zu stecken, dass ein übergreifend positiver Impact auf alle Beteiligten verteilt wird. Wird der Rahmen so gesteckt, dass es klare Verlierer gibt, wird dieser Prozess nicht ganzheitlich besser. Der Verlierer wird seinen eigenen Prozess so optimieren, dass der restliche Prozess wiederum negative Einflüsse erfährt.

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Daher gilt für den Betrachtungsrahmen, dass dieser groß genug gesteckt ist um ein ganzheitliches Optimum zu generieren. Dennoch ist der Betrachtungsrahmen so klein zu halten, sodass dieser auch steuerbar bleibt. Versuchen Sie zuerst interne Bereiche zu betrachten bevor Sie auch externe Lieferanten optimieren möchten. Dabei integrieren Sie externe Lieferanten um diese auf die kommenden Veränderungen vorzubereiten und kritische Punkte abzugleichen.

 


Welche Stellhebel zur Verfügung stehen, erfahren
Sie in unserem Impuls zum Thema Produktionsversorgung.

TMG IMPULS – Produktionsversorgung


 

Stellhebel ansetzen – kann ich da etwas falsch machen?

Zu guter Letzt sollten Sie die Stellhebel ansetzen, mit denen Sie Ihr Ziel erreichen wollen. Auch dieses Aufgabenpaket entpuppt sich nicht als die leichteste Übung. Sie werden die Produktionsversorgung nicht optimieren, wenn Sie lediglich einen Stellhebel angreifen. Im schlimmsten Falle kann dies zu einer Verschlechterung Ihrer Versorgung führen.

 

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Daher behalten Sie immer im Hinterkopf ein Gesamtkonzept zu erarbeiten, bei denen die verschiedenen Stellhebel sich gegenseitig ergänzen und Zusammenarbeiten. Dies gelingt durch die ganzheitliche Betrachtung und einem umfangreichen Werkzeugkasten mit den notwendigen Kenntnissen in jedem Bereich.

Jetzt haben Sie die zu betrachtenden Bereiche kennengelernt und können sich an spannende Optimierungen der Produktionsversorgung herantasten. Gerne unterstützen wir Sie bei diesem Vorhaben mit der notwendigen Vorgehensweise, dem notwendigen Hintergrundwissen und einem Werkzeugkasten an Methoden.

 

Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren, um ein unverbindliches Gespräch zu vereinbaren. Gerne stellen wir Ihnen unser Portfolio und unsere Methodik näher vor.

 

 


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