Der Turnaround entscheidet sich auf dem Shopfloor

Christian - 06.11.2019

In einer Krise müssen Unternehmen oft tiefgreifende Veränderungen vornehmen, um wieder profitabel zu werden. Neben der finanzwirtschaftlichen Restrukturierung muss der Shopfloor als Ort der Wertschöpfung im Fokus stehen. Lesen Sie im Folgenden, worauf es dabei ankommt.

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Eine Krise hat meistens operative Gründe

Im Gegensatz zur operativen Restrukturierung steht in Deutschland oft der finanzielle Teil im Fokus der Maßnahmen auf dem Weg aus der Krise. Doch haben die meisten Krisen ihre Ursache in operativen Problemen und Schwachstellen. Ineffiziente Produktionsprozesse, mangelnde Kommunikation und Führung, fehlende Informationen oder auch eine unklare Strategie sind nur einige Gründe, warum ein Unternehmen von seinem erfolgreichen Weg der Vergangenheit abkommen kann.

 

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Sinkende Motivation behindert die Restrukturierung

Ist das Unternehmen dann in der Krise angekommen, sinkt auch gleichzeitig die Motivation der Mitarbeiter. Die Zuversicht auf Besserung der – durch die Mitarbeiter oft sehr deutlich wahrgenommenen – Missstände weicht Frustration und innerer (oder sogar äußerer) Kündigung. In dieser Situation ist es wichtig, die negative Spirale zu durchbrechen und gemeinsam mit der Belegschaft einen ernsthaften Turnaround-Prozess anzustoßen. Die Geschäftsleitung muss dabei Veränderung vorleben und keinen Zweifel an deren Alternativlosigkeit aufkommen lassen.

 

Klare Ziele des Managements – gemeinsam erarbeitet

Die Veränderung muss mindestens ein oder mehrere Ziele haben. Diese müssen durch das Management im gesamten Unternehmen kommuniziert werden. Erforderlich ist dabei die gemeinsame Erarbeitung mit dem Restrukturierungsteam und das Committment der unter dem Management liegenden Ebenen. Denn nur wenn alle hinter den Zielen stehen, können sie auch gemeinsam erreicht werden. Dieser Prozess ist oft mühsam, da die Einsicht der notwendigen Veränderung nur langsam einsetzt. Er lohnt sich aber, da auf diese Art und Weise (fast) alle abgeholt werden und sich dadurch aktiv einbringen. Nur so kann der Turnaround erfolgreich vollzogen werden. Erfahrungsgemäß kann der gesamte Prozess nicht nur von einem kleinen Kernteam getragen werden, das mit seinen Aufgaben zusätzlich zum Tagesgeschäft heillos überlastet wird. Vielmehr müssen die Aufgaben auf viele Schultern verteilt werden. Dieser Top-down-/Bottom-up-Ansatz der TMG hat sich schon oft bewährt.

 

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Eine gute Projektorganisation und externe Hilfe erleichtern den Prozess

Ein guter Projektansatz braucht aber auch eine gute Projektorganisation, damit die in der Restrukturierung benötigte Schnelligkeit in Analyse und Umsetzung der definierten Maßnahmen auch gewährleistet ist. Das Team muss dabei für die jeweils analysierten Kernprobleme die richtigen Mitarbeiter zur Verfügung haben. Unterstützt wird das interne Projektteam idealerweise durch einen oder mehrere externe Spezialisten, die sich in diesem nicht alltäglichen Prozess auskennen und die handelnden Personen anleiten und entlasten können. Sind die Kernthemen identifiziert und Maßnahmen definiert, lässt man die Mitarbeiter selbstständig, entsprechend der bereits beschriebenen Einbindung, ihre Aufgaben abarbeiten. Diese kennen die Probleme und werden die besten Lösungen finden.

 

Sie stehen mit Ihrem Unternehmen gerade an einem solchen Wendepunkt, dann zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns für ihr persönliches Gespräch mit unseren Experten.